Malediven – Inselparadies im Indischen Ozean

Palmengesäumte weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer und Sonne satt – die Malediven erfüllen alle Sehnsüchte von Urlaubern, die von einem Inselparadies à la Robinson Crusoe träumen. Der Name Malediven bedeutet „Inselkette“: 1196 Inseln erstrecken sich über 871 Kilometer im Indischen Ozean südwestlich von Indien und Sri Lanka gelegen. 220 der Inseln werden von Einheimischen bewohnt, weitere etwa 100 Inseln sind für Touristen erschlossen. Die Malediven sind übrigens nicht vulkanischen Ursprungs wie so viele andere Urlaubsinseln. Der „maledivische Rücken“, auf dem die 26 Atolle der Malediven liegen, wird als gesunkene Randscholle der indischen Landmasse angesehen. Tief gesunken ist sie nicht: Die Inseln der Malediven liegen nur rund einen Meter über dem Meeresspiegel. Es herrscht ein konstant heißes, tropisches Klima. Selbst nachts fallen die Temperaturen selten unter 25 Grad. Als beste Reisezeit gelten die Monate November bis April.

Die Malediven ziehen Genießer an

Berühmt wurden die Malediven als eines der schönsten Tauchreviere der Welt, doch ziehen sie längst nicht mehr nur Taucher und Schnorchler an, die sich für die bunte, fischreiche Unterwasserwelt begeistern können – oder Honeymooner, die ihre Flitterwochen in traumhafter Kulisse verbringen möchten. Auf die Malediven fliegen Urlauber, die die schönsten Wochen des Jahres in Ruhe aber mit vielen Annehmlichkeiten verleben möchten. Eine Partymeile sucht man auf den Malediven vergeblich. Entspannen, die Seele baumeln lassen, einfach in paradiesischer Umgebung sein Dasein genießen, das ist, was Urlauber anzieht. Die Urlaubsresorts auf den Inseln lassen da keine Wünsche offen. Besonders beliebt sind die an Stegen gelegenen Wasservillen mancher Luxusresorts. Im Ausflugsangebot sind meist Bootstouren, auch mit traditionellen Dhoni, oder Kayak-Ausflüge, Fischen bei Sonnenuntergang, Delfin-Beobachtungstouren, ein Picknick auf einer unbewohnten Insel oder Wassersport. Langweilig wird es einem im Paradies jedenfalls nicht.

Sehenswertes und Wissenswertes

Angekommen in Malé, der Hauptinsel und zugleich einzigen richtigen Stadt der Malediven, bringen meist Schnellboote oder Wasserflugzeuge die Urlauber auf „ihre“ Insel. Malé selbst ist nur 5,7 Quadratkilometern groß und eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Als besonders sehenswert gelten der Fischmarkt und die Al-Sultan-Mohammed-Thakurufaanu-Moschee (Grand Friday Mosque). Das größte islamische Gotteshaus auf den Malediven trägt den Namen jenes Mannes, der 1573 die Portugiesen vertrieb und erster Sultan des Staates wurde. 

Beim Besuch der Moschee aber auch der „local islands“, auf denen Einheimische leben und die überhaupt erst seit 2009 von Touristen besucht werden dürfen, gilt es Kleidervorschriften zu beachten. Die Malediven sind ein streng islamischer Staat. Auf den Urlaubsinseln bekommt man davon aber nicht viel mit. Nur Nacktbaden ist überall auf den Malediven verboten, selbst auf Booten oder unbewohnten Inseln. Und zwei weitere Knigge-Tipps, falls Sie mit Maledivern gemeinsam am Tisch sitzen: Sich im Restaurant die Nase zu putzen ist ähnlich verpönt wie bei uns das Rülpsen. Auch seinem Gegenüber die Fußsohlen zu zeigen, etwa beim lässigen Überschlagen der Beine, gilt als äußerst unhöflich.

Walhaie, Mantas, Delfine und viele Attraktionen mehr

Die weitgehend intakte Unterwasserwelt der Malediven zieht nicht nur Taucher in ihren Bann. Im Süden des Ari-Atolls leben ganzjährig Walhaie, die hier im Außenriff ihre Kinderstube verbringen. Die meist männlichen Jungtiere sind mit einer Länge um die sechs Meter zwar erst zur Hälfte ausgewachsen, aber nicht minder beeindruckend zu beobachten. Von Dezember bis Ende April lassen sich auf dem Weg zum so genannten „Manta Spa“ auch Delfine blicken. In der Haifaru-Bucht im Baa-Atoll finden sich von Juni bis November Hunderte von Mantarochen zur weltgrößten Manta-Versammlung ein, weil es dort zu dieser Zeit besonders leckeres Plankton gibt.

Außergewöhnliche Attraktionen haben die Malediven überdies zu bieten. Wie wär’s zum Beispiel mit einer Reise im U-Boot, mit dem Sie 100 Meter unter die Meeresoberfläche abtauchen? Ab Ende 2018 können Sie im Conrad Maldives Rangali Resort sogar in fünf Meter Tiefe im Meer nächtigen mit freiem Blick auf die Meeresbewohner. Unterwasser-Restaurants haben mittlerweile sogar schon einige Resorts. 

Lassen Sie sich von den Malediven verführen, die Urlaubsträume erfüllen wie kaum ein anderes Reiseziel. Sogar die Uhren ticken auf den Malediven anders. Es gibt kein Gesetz, das eine einheitliche Uhrzeit vorschreibt. Deshalb stellen manche Urlaubsinseln die Uhr einfach um eine oder zwei Stunden zurück, weil Urlauber den Sonnenuntergang eben lieber etwas später am Abend genießen möchten. Der Servicebereitschaft sind keine Grenzen gesetzt. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihren nächsten Traumurlaub auf den Malediven zu verwirklichen.

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